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„Ausstellung im Frauenmuseum Bonn“ - 2014


Das Frauenmuseum Bonn ehrt Gabriele Münter mit einer Ausstellung unter dem Titel "Die Blaue Reiterin und ihr Freundeskreis". Die Ausstellung findet vom 14.12.2014 bis zum 8.3.2015 im Frauenmuseum Bonn, Im Krausfeld 10, statt.

„Vernissage / Ausstellungseröffnung“ - Frauenmuseum Bonn


Marianne Pitzen (Direktorin des Frauenmuseums Bonn) hieß Künstler, Gäste und Ehrengäste willkommen.
Das Grußwort sprach Dr. Claudia Lücking-Michel (Mitglied des Deutschen Bundestages). Die Einführung sprach Susanne Meier-Faust, M.A., (Kunsthistorikerin, Kunstvermittlerin, Kuratorin).


Marianne Pitzen und Charlotte Esch Frauenmuseum Bonn

Künstlerinnen bei der Eröffnung im Frauenmuseum Bonn Künstlerinnen um Marianne Pitzen und Charlotte Esch

„Presserundgang“ - Frauenmuseum Bonn


Beim Presserundgang stellten wir unsere Arbeiten vor.

Der Bericht im Bonner Generalanzeiger vom 17.12.2014.

da-gewesen Charlotte Esch vor ihrer Installation Pressekonferenz Charlotte Esch erläutert ihre Installation

„Ausstellung im Frauenmuseum Bonn“ - 2014


Im Rahmen dieser Ausstellung präsentiere ich erstmalig meine Arbeiten unter dem Titel
"Da-gewesen - Spuren einer Lebensgemeinschaft"
der Öffentlichkeit.


Installation mit Bildern und Sesseln Spuren auf Person und Sessel

Alle Ereignisse in unserem Leben hinterlassen Spuren. Nicht nur um uns, sondern auch in uns.
Sie hinterlassen Spuren in unserer Seele, in unserem Verhalten, und beeinflussen unsere Handlungsweise. Spuren, die wir auch weitergeben an die nächste Generation, an unsere Kinder, und an die Menschen die uns umgeben, an unsere Umwelt.

da gewesen, die Spuren verblassen




„Hennefer Kunsttage“ - 2014

Zur Herbstausstellung der Initiative Kunst Hennef präsentiere ich zum ersten mal mein Werk "Die Welt der Farben" in der Öffentlichkeit. Das Interesse bei Freunden und Publikum während der Vernissage war gross und fand auch in der örtlichen Presse seine Resonanz.

Nach dem Vorzeichnen der Umrisse Was muss ausgeschnitten werden - grün


Zeitungsartikel aus der Rhein-Sieg Rundschau, erschienen am 27. Oktober 2014:

Was muss ausgeschnitten werden - grün

Welt der Farben

DIE WELT DER FARBEN

Die Kostbarkeit der Farbe, ihre Schönheit, ihre Fülle – diese darzustellen und den Betrachter nachempfinden zu lassen, bedarf intensiver künstlerischer Kenntnisse.

Charlotte Esch hat all ihr malerisches Wissen, all das in Jahren Erlernte in die Waagschale geworfen, um diese Farbenfülle in ein Blütenmeer der Freude zu verwandeln, um sie mit der Leichtigkeit der Wissenden auf die Leinwand zu werfen.

„Sieh her“ scheint sie zu sagen, dies ist meine Freude an der Farbe, meine Lust, sie dir zu zeigen – meine Empfindungen, die dir meine Farben-Welt erzählt – spontan und unverfälscht.

Rosemarie Bassi
EUROPÄISCHES KULTURZENTRUM
Galerie Rosemarie Bassi



Einladungskarte der IKH

Einladung zu den Hennefer Kunsttagen und den begleitenden Veranstaltungen während der Kunstwoche.

"ERROR", Initiative Kunst Hennef - 2014


Nach dem Vorzeichnen der Umrisse Was muss ausgeschnitten werden - grün Die erste Ecke ist geschnitten

Ich habe den Kaktus gewählt, weil er mir über sein karges Wesen, über seine zur Verteidigung wachsenden Stacheln die Möglichkeit bietet, mich mit dem, was ich sagen möchte, reduziert zu äußern.
Das Wort „Error“ möchte ich für dieses Projekt in die richtigen und falschen Befindlichkeiten unseres täglichen Lebens verstehen. So wie der Kaktus mit vermeintlicher Bösartigkeit sich durch seine Stacheln zu schützen versucht, so stehen sich die von mir aufgeführten Worte gegenüber, wobei auch der Mensch oft vermeintlich sich mit bösen Verhaltensweisen schützt.
Diese von mir aufgeführten Worte sollen zum Nachdenken anregen und uns helfen, unsere Urteilsfindung zu relativieren.

Anteilnahme - Gedankenlosigkeit
Empathie - Gefühlskälte
Hilfsbereitschaft - Mobbing
Hilfe - Egoismus
Integration - Ablehnung
Toleranz - Feindschaft


„Verschlüsselter Alltag“ - 2014

In der neuen Welt mit ihren globalen Dimensionen - die es möglich machen nicht Sichtbares sichtbar zu machen - in der ich Alltägliches über QR-Drucke, die ich auf handgearbeiteten Holzdrucken erstellt habe, neu erleben darf.

Durch meine Dozentin Lisa Bille von der Uni Bonn, Atelier für Bildende Kunst, habe ich die Technik ´Hochdruck´ kennengelernt – diese kommt in meiner Arbeit zur Anwendung.

Meine Idee war, QR-Codes in Holz zu schneiden; für jeden Gegenstand einen Code - und davon so viele wie möglich.

Es war so spannend, dass ich morgens kaum abwarten konnte mit meiner Arbeit zu beginnen, und abends erst bemerkte, dass die Mittagszeit schon lange vorbei war. Und beim nächsten Auftauchen in die Gegenwart war es plötzlich tiefe Nacht. Ich war so fasziniert von dem Gedanken, mit dieser Jahrhunderte alten Technik Codes unserer hochmodernen digitalen Welt zu erstellen, dass ich darüber fast alles andere vergaß.

QR-Codes sind Zeichen, Muster, die man weder auf den ersten noch auf den zweiten Blick, und damit vordergründig nicht entschlüsseln kann.

Das Ausgangsmaterial: gesperrte Pappel QR-Code Vorlage trifft Holzplatte

Nach dem Vorzeichnen der Umrisse Was muss ausgeschnitten werden - grün Die erste Ecke ist geschnitten


Einen QR-Code am PC zu erstellen ist keine Kunst. Das ist kinderleicht und kann sich jeder mit Hilfe vieler Onlinedienste kostenlos in wenigen Minuten selber erstellen.

Mehr zur QR-Codes, auch zu Risiken und Nebenwirkungen.

Die Kernaussagen meines Werkes:
Verschlüsselter Alltag von Charlotte Esch Die Druckstöcke mit QR-Codes von Charlotte Esch
Nachdem die Druckstöcke fertig waren, habe ich sie auf eine Tapetenrolle gedruckt – es wurden ca 8 laufende Meter mit QR-Codes.

Ein Druckstock aus der Nähe betrachtet

Jeweils nach Entschlüsseln der Codes mittels einem geeigneten Gerät (Smartphone, Tablet, Scanner), findet man die Alltagsgegenstände. Diese Gegenstände habe ich zuvor fotografiert, oder ich habe Druckstöcke von Gegenständen erstellt und diese dann fotografiert (im Laufe der Zeit wächst der Fundus).
Druckstock mit einen Computer von Charlotte Esch Schrankwand aus der Bibliothek Druckstock mit einer Eieruhr von Charlotte Esch

Es bleibt aber nicht starr. Hat der Besucher einen Code entschlüsselt, findet er beim nächsten Entschlüsseln des gleichen Codes einen anderen Alltagsgegenstand. Nach einem Zufallsprinzip werden die Codes laufend mit verschiedenen Alltagsgegenständen gefüllt – wie bewegte Bilder.

Mit diesem Projekt habe ich für mich eine neue, spannende Welt eröffnet.



In CHARLOTTE ESCHS PROJEKT
-VERSCHLÜSSELTER ALLTAG-

trifft Vergangenes auf die Zukunft,
Alltägliches wird zum Erlebnis,
dem wir plötzlich eine ganz besondere Beachtung widmen.

Charlotte Esch öffnet Türen zu einer neuen virtuellen Welt, einem globalen
Kosmos, der in unserer Zeit immer mehr Bedeutung erlangt.

Die Künstlerin verwendet zu ihrer Aussage u.a. die Symbolik des Holzschnitts.
Die Konfrontation dieser uralten Technik mit der neuen undurchsichtigen,
noch zu erschließenden digitalen Welt, birgt einen besonderen Reiz.

Neugierde, noch Unbekanntes zu entdecken,
Geheimnisse zu erfahren, sich aktuelle Welten erschließen, Verdecktes sichtbar machen,
all diese Punkte werden in diesem Projekt berührt,
so werden uralte Bedürfnisse der Menschen geweckt und angesprochen, sich mit diesen Themen zu befassen.

Um Einsicht in das Werk zu erhalten, benötigt man einen Schlüssel, um die
dahinter virtuell versteckten, von der Künstlerin gestalteten
Alltagsgegenstände, erleben und sehen zu können.

So trifft Vergangenes auf die Zukunft,
Alltägliches rückt in das Zentrum unserer Beachtung,
dem wir dadurch plötzlich einen ganz besonderen Stellenwert geben.
Charlotte Esch zeigt uns in ihrer entstandenen Arbeit die Aktualität dieses Projektes,
das uns Künstlerisches und digitale Welten erschließt.

"Klar schauen das LEBEN der sichtbaren und unsichtbaren Welt: das ist die
große Wurzel, das ist die große Lehre."
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland

Rosemarie Bassi
EUROPÄISCHES KULTURZENTRUM
Galerie Rosemarie Bassi